Malte Andritter

Foto: Daniel Kastner, 2020

ist 1988 in der Kleinstadt Brunsbüttel an der Nordsee in Schleswig-Holstein geboren, wo er gemeinsam mit drei älteren Brüdern als Sohn eines Maschinenbaumeisters und einer Bürokauffrau aufwuchs.
Nach der Schule assistierte er an der Hamburgischen Staatsoper und am Schauspielhaus Hamburg, bevor er von 2011 bis 2015 sein Bachelorstudium der Szenischen Künste an der Universität Hildesheim absolvierte. In der Studienzeit gründete er die Performancegruppen Mennerdy und BwieZack.
Von 2015 bis 2020 war er Theaterpädagoge, Hausregisseur, Gamedesigner, Projekt- und Festivalleiter am Volkstheater Wien sowie Dozent für Theatervermittlung und Gametheater. 2018 wurde er mit seinem Team für das Stadtteilprojekt #Wien5 – Die Kunst der Nachbarschaft mit dem Dorothea-Neff-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr übernahm er die Funktion der nationalen Jury des STELLA19-Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum der Assitej Austria.

Seit September 2020 lebt Malte Andritter wieder in seiner Heimat und lehrt Darstellendes Spiel an Grund- und weiterführenden Schulen und realisiert mit Bürger*innen theatrale Feldforschungen. 2021 erhielt er das Künstlerstipendium mit drei Mitstreiter*innen für das Programm flausen+. Im selben Jahr wurde er in den Vorstand des Landesverbands Freier Darstellender Künste Schleswig-Holstein (FDK_SH) gewählt.

Den vollständigen Lebenslauf finden Sie hier.

Während des Lockdowns habe ich mit der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft in ihrem Podcast „Fünf“Dinge“ über „Sinn & Unsinn von digitalen Theaterangeboten“ gesprochen.
Im Rahmen der Wunschkonzert-Reihe „Spiel mir das Lied…“ des Volkstheaters Wien durfte ich auch einen Wunsch erfüllen und in Zeiten der Isolation von Begegnungen am Strand träumen.